Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.

                                           -- Albert Einstein --

Biene

Körper: rund

Haare: ja (kurz)

Farbe: bernstein bis braun

Stachel: sticht nur einmal zu,
stirbt dann

Nahrung: Pollen, Nektar

Wespe

Körper: schlank

Haare: nein

Farbe: gelb

Stachel: sticht mehrmals zu

Nahrung: Insekten, Früchte, 
Getränke, Essensreste

Hummel

Körper: rund

Haare: ja (lang)

Farbe: bernstein bis braun

Stachel: keine Widerhaken

Nahrung: Pollen, Nektar

Hornisse

Körper: schlank

Haare: nein

Farbe: gelb, rötlich

Stachel: sticht mehrmals zu

Nahrung: Insekten

 

Biene oder Wespe – Wo ist der Unterschied?

Wie hält man sie auseinander? So schnell wie die kleinen Dinger um Cola und Kuchen fliegen, ist es nicht leicht, sie zu unterscheiden.

 

Bienen und Hummeln haben einen eher runden Körper, der von Wespen und Hornissen ist dagegen schlank. Außerdem haben Biene und Hummel einen behaarten Körper. Bei der Hummel sind die Haare noch länger, weshalb sie sehr kuschelig aussieht. Der Körper der Wespe ist sehr glatt und hat gar keine Härchen. Nur die Hornisse hat ein paar kurze.

 

Bienen und Hummeln haben in der Regel eine eher dunklere Färbung als Wespen und Hornissen. Das Gelb ist eher bernsteinfarben bis braun. Bei Wespen und Hornissen ist das Gelb eher leuchtend und kräftig.

 

Wenn eine Biene mit ihrem Giftstachel zusticht, stirbt sie danach. Sie kann ihn nicht mehr herausziehen, weshalb der gesamte Stachel aus der Biene herausgerissen wird und tödliche Verletzungen verursacht. Die Wespe dagegen kann mehrmals zustechen, weil sie ihren Giftstachel wieder herausziehen kann.

 

Bienen und Hummeln haben Pollen und Nektar von Blumen auf ihrem Speiseplan. Wespen und Hornissen sind dagegen räuberischer: Sie laben sich zwar auch an süßen Früchten und Getränken sowie Essensresten, fressen aber auch andere Insekten. Wenn man also Pollensäckchen (kleine gelbe Klumpen) an den Beinen eines gelb-schwarz-gestreiften Insekts siehst: Das ist mit ziemlicher Sicherheit eine Biene!

 

Ja, was soll ich sagen?

 

auch wenn ich die Frage; "Warum ich Imker geworden binn" nicht genau erklären kann, so war nach einem Besuch in der Ökostation in OHZ nach der Fragestellug; Biene oder Wespe – Wo ist der Unterschied? - kurz darauf die erste Bienenkiste da und der erste Schwarm aus Riede folgte auf dem Fuße. 

Jedenfalls sollte meine Imkerei Minimalistisch, maximal einfach und effizient sein und vollkommen im Einklang mit dem Leben der Bienen, so stellte ich mir damals meinen Umgang mit dieser Wunderwelt der Natur und seinem köstlichen Produkt vor. Doch leider dauerte es eine Zeit, bis ich die Imkerkurse und die Bücher zur Bienenhaltung absolviert und verstanden hatte.

 

 

Nach einiger Zeit war meine Richtung bez. Bienenwohnung gefunden und seither sind es neben der Bienenkiste mittlerweile auch andere einfache Behausungen wie die Oberträger-beute (TBH) die meinen Bienen jetzt als Wohnung dienen.

Das Ziel meiner Bienenhaltung ist ein komplett an das Leben der Bienen angepasster Umgang mit ihnen, der ausschließlich mit dem natürlichen Überschuss arbeitet und somit  einen absolut naturbelassenen Honig, entweder als Waben, oder als nichtgeschleuderter Tropf oder Presshonig erntet.

 

 

Damit die von mir gewonnenen Erkenntnisse auch anderen zugute kommen bzw. der Weg zu einem an der Natur orientierten Umgang mit den Bienen leichter (und ev. erfolgreich) eingeschlagen werden kann, biete ich diese WebSite und auch Kurse an.

Weitere Informationen unter  www.bienen-pate-bremen.de 

Gäbe es keine Bienen, wäre unser Speisezettel äußerst dürftig: die fleißigen Insekten sorgen für eine gute und reiche Ernte. 80 Prozent der Nutzpflanzen brauchen die Bestäubung durch Bienen. Honigbienen bestäuben 170.000 Blütenpflanzenarten; 40.000 Blütenpflanzenarten sind auf Honigbienen angewiesen.

 

Unsere Honigbiene ist nach Rind und Schwein das drittwichtigste landwirtschaftliche Nutztier. Allein in Deutschland erwirtschaften Bienen jedes Jahr rund zwei Milliarden Euro; global sind es bis zu 100 Milliarden Euro. Der volkswirtschaftliche Nutzen durch diese Bestäubungsleistung ist enorm und übersteigt den Wert der Honigproduktion um das 10- bis 15-fache.

 

Doch um unsere Immen steht es heute schlecht, wir müssen uns um sie sorgen. Pestizide, Monokulturen und eine immer blütenärmere Landschaft setzen ihnen zu, dazu kommen die Auswirkungen des Klimawandels und vor allem die Schwächung durch die inzwischen weltweit in Bienenvölkern parasitierende Varroa-Milbe. Sie ist mitverantwortlich dafür, dass Bienen von zahllosen Krankheiten heimgesucht werden, die ihnen früher seltener gefährlich wurden.

 

Honigbienen sind faszinierende Geschöpfe - sie sind es nicht nur, weil hier alle Macht von den Frauen ausgeht. 

 

Die Bienen bevölkerten schon lang vor dem Menschen die Welt, und sie sind die einzigen »Nutztiere«, denen der Mensch das Futter wegnimmt. Wer Bienen hält, lernt die (Um)Welt mit anderen Augen zu sehen – trägt eine besondere Verantwortung. Denn ohne menschliche Hilfe könnten Honigbienen heute nicht mehr überleben.

In Kürze....

  • Bienen ist ein Sammelbegriff für etwa 12 000 Arten.
  • Die europäische Honigbiene lebt in einem Staat.
  • Die Honigbienen (Apis) vollziehen einen vollständigen Formenwandel, die vollkommene Metamorphose.
  • Die Larve der Honigbiene ist eine Made
  • Die Biene sieht die Welt anders als wir Menschen.          
  • extrem anpassungsfähig und besuchen eine große Anzahl unterschiedlicher Blüten.
  • blütenstet, das heißt, Honigbienen bleiben während eines Sammelfluges immer einer Blütenart treu.
  • perfekt organisiert (spezielle Sammlerinnen kümmern sich ausschließlich um das Eintragen der Tracht).
  • Solitärinsekten dank ihrer großen Anzahl überlegen.
  • kommunikationsfähig. So geben sie mit bestimmten Bienentänzen die Position zu einer Futterquelle erstaunlich genau weiter.
  • unermüdlich im Einsatz: Etwa 40.000 Mal muss eine Biene ausfliegen, um einen Liter Nektar zu sammeln, der schließlich ca. 500 Gramm Honig ergibt.
  • fleißig. An einem Tag fliegt eine Biene bis zu 30 Mal aus und besucht bei einem Flug 200 – 300 Blüten.
  • fähig als Volk zu überwintern. Ein gesundes Volk startet mit etwa 4000 – 8000 Arbeiterinnen ins neue Jahr.
  • Die Honigbiene ist wirtschaftlich eine echte Größe. Um das nachzuvollziehen, reicht meist schon eine Zahl: Rund 85 % der landwirtschaftlichen Erträge im Pflanzen- und Obstbau hängen in Deutschland von der Bestäubung der Honigbienen ab.
  • Das Sammelgebiet eines Bienenvolkes erstreckt sich auf annähernd 50 Quadratkilometer.  Es ist damit etwa so groß wie das Innenstadtgebiet von Köln. 

  • Für 500 Gramm Honig müssen Arbeitsbienen rund 40.000-mal ausfliegen und dabei eine Flugstrecke von rund 120.000 km zurücklegen.

  • An guten Tagen können die Sammlerinnen eines Volkes mehrere Kilogramm Blütennektar einfliegen.

  • Für ein Pfund Honig fliegt eine Biene drei Mal um die Erde.

  • Rund 80 % der 2.000 – 3.000 heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Honigbienen als Bestäuber angewiesen.

  • Der volkswirtschaftliche Nutzen der Bestäubungsleistung übersteigt den Wert der Honigproduktion um das 10- bis 15-fache. Dies sind rund 2 Milliarden Euro jährlich in Deutschland und 70 Milliarden US-Dollar weltweit.
  • Damit nimmt die Honigbiene den 3. Platz der wichtigsten Nutztiere hinter Rind und Schwein ein.
  • Auch Obst und Gemüse profitieren deutlich, denn Erträge und Qualitätsmerkmale wie Gewicht, Gestalt, Zucker-Säure-Gehalt, Keimkraft, Fruchtbarkeit und Lagerfähigkeit werden deutlich gesteigert.

 

Welches Bienenhaus (Beute) soll es sein?

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hoch

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niedrig

niedrig

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Trogbeute

Trogbeute

 

Trogbeute

Bauart

Mobilbau

Stabilbau

Mobilbau

Mobilbau

Stabilbau

Mobilbau

Aufbau

Modular

Ein Korpus

Ein Korpus

Ein Korpus

Modular

Ein Korpus

Rähmchen

versch. Maße

fix. Oberträger

Dadant hoch

Kuntzsch hoch

fix. Oberträger

mob.-Oberträger

Varroakontrolle

Boden

Puderz.-Meth.

Boden

Boden

Boden

Boden

Aufstellung

Garten/Dach

Garten

Garten/Dach

Garten/Balkon

Garten

Garten/Dach

Zugang

Deckel n. oben

A.d. Kopf stellen

Deckel n. oben

Deckel n. oben

Deckel n. oben

Deckel n. oben

Umg- Schwärme

freier Umgang

begrenzt

freier Umgang

freier Umgang

begrenzt

freier Umgang

Selbstbau

anspruchsvoll

einfach

einfach

einfach

einfach

sehr geeignet

Beurteilung

5

6

4

2

3

1

Preis in €

200 - 300

260

350

250

200-250

190-250

 

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