Bienen Info F

Facettenaugen: der Biene bestehen aus mehreren Einzelaugen. Sie sind spezialisiert auf die Wahrnehmung von Bewegungen.

 

Farbmal: Woran erkennen die Bienen, ob eine Blüte Nektar oder Pollen trägt? An ihrem Farbmal. Als solches wird eine bestimmte Zeichnung oder Färbung der Kronblätter bezeichnet, mit Hilfe derer die Pflanze dem Bestäubern signalisiert, dass sie Pollenvorräte beherbergt.

 

Faulbrut: Bei der Amerikanischen Faulbrut handelt es sich um eine meldepflichtige Bienenkrankheit, die als Seuche eingestuft ist. Ihre europäische Variante verläuft allerdings meist gutartig.

Fermente: Die Enzyme, also diejenigen Eiweiße, die im Körper als Katalysatoren fungieren, werden auch Fermente genannt sie sind wichtig für den Körperbau und die Verdauung, aber auch für die Bereit-stellung von Energie für alle Prozesse, die im Körper der Biene ablaufen.

 

Fettkörper: ist das Speicherorgan der Insekten, in dem Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette gelagert werden. Der Fettkörper kann auch selbst Stoffe synthetisieren, zum Beispiel kann er aus Zucker Fette aufbauen. Er ist auch für die Produktion des Bienenwachses verantwortlich. Am ehesten kann man ihn mit der menschlichen Leber vergleichen.

 

Flavonoide: Unter den Pflanzenfarbstoffen sind die Flavonoide die bekanntesten sie sind vor allem in Propolis enthalten. Sie gelten als besonders gesund, können sie doch Entzündungen und  Allergien oder Schmerzen positiv beeinflussen. Sie gelten zudem als Krampflöser. Ein Teil der Flavonoide gilt sogar als Antioxidantien. Im Honig und in Propolis sind besonders viele enthalten. Sie sind es auch, die für die typische Honigfarbe sorgen.

 

Flügel: Die durchscheinenden zarten Flügel der Biene bestehen aus Chitin. Dadurch sind sie leicht und beweglich und dennoch sehr widerstandsfähig. Bewegt werden die Flügel der Biene durch ihre Brustmuskultur.

 

Flugbiene: Die Arbeiterinnen unter den Bienen sind abhängig vom Alter und vom Bedarf des Bienenvolkes zuerst im Bienenstock tätig. Erst in der zweiten Lebenshälfte werden sie als Sammelbienen oder Flugbienen eingesetzt. Flugbienen sind für das Sammeln von Pollen und Nektar verantwortlich. Sie tragen aber auch Wasser in den Bienenstock.

 

Flugloch: Ein- und Ausflugschneise zum Bienenstock bezeichnet man als Flugloch es ist durchgängig geöffnet. An der Größe des Flugloches lässt sich unter anderem die Größe des Bienenvolkes feststellen. Im Winter, bei schlechtem Wetter oder im Falle einer Gefahr, dass andere Tiere dort eindringen, wird es verkleinert und/oder mit einem Mäuseschutz versehen.

 

Fluglochbeobachtung:  Durch seitliches Beobachten des Flugbetriebes können verschiedene Rückschlüsse auf die Volkssituation erfolgen. Die Methode ist unabhängig von Beutensystemen und wird in der Regel den anderen Kontrollmethoden vorgeschaltet.

 

Flugmuskulatur: Die Muskeln für den Flügelschlag sind in der Brust der Biene angesiedelt. Hier, im Thorax, nehmen sie den größten Raum ein. Die Flugmuskulatur hat einen besonders hohen Sauerstoffbedarf. Der Sauerstoff wird daher besonders dosiert durch die hauchfeine Verästelung der Tracheen zugeführt.

 

Frischpollen: ist der frische Pollen, der von den Sammel- oder Flugbienen mit in den Stock gebracht wird. Zur Entnahme des Frischpollens führt der Imker die Bienen bei der

Ankunft am Flugloch über ein kleinmaschiges Gitter, in dem ein Teil des Pollens hängen bleibt. Pollen gelten als besonders nahrhaft und sind sehr gesund. Auch sie enthalten die wertvollen Flavonoide.

 

Frühtracht: umfasst das gesamte Nahrungsangebot der Bienen an Nektar, Pollen und Honigtau. Die Frühtracht ist die Tracht, die zur ersten Honigernte eines Jahres führt. Neben der Früh-tracht gibt es auch noch die Sommertracht und die Spättracht.

 

Fruktomaltose: ist eine Fruktose-Glukose-Glukose Kombination, die insbesondere in Honigtau vorkommt.

 

Fruktose: Einkettige Zucker, also Monosaccharide, werden auch als Fruktose oder Fruchtzucker bezeichnet. Er ist der Zucker unter den natürlichen Zuckervorkommen, der am süßesten ist. In hoher Konzentration ist er zum Beispiel im Honig enthalten.

 

Fühler: der Biene wird in der Biologie auch Antenne genannt. Hier sind ein Großteil der Sinnesorgane und Sinneszellen untergebracht. Jedes Insekt verfügt über paarige Antennen. Die Fühler der Biene bestehen aus Schaft, Wendeglied und zehn bis elf Geißel gliedern. Arbeiterinnen und Königin besitzen zehn Geißlerlieder, Drohnen elf. In den Fühler befinden sich auch der Geruchssinn und der Tastsinn. Je nach Aufgabenbereich der Biene unterscheiden sich die Fühler.

 

Futterkranzprobe:  wird als Honigprobe bezeichnet, die im Labor auf etwaige Erkrankungen und Parasiten untersucht wird. Dazu werden die Sporen im Honig analysiert.

 

Futterwabenentnahme: Überschüssige Futterwaben werden zu Beginn der Obstblüte entnommen, um eine Verfälschung des Honigs zu vermeiden und Platz zu schaffen.

 

Futtersaft: ist besonders reich an Energie und Eiweißstoffen. Die Ammenbienen bilden den Futtersaft in ihren Drüsen und verfüttern ihn dann an die Larven beziehungsweise an die Königin. Der Futtersaft für die Bienenkönigin unterscheidet sich von dem für die Larven allerdings durch seine Zusammensetzung. Das Gelée Royale ist die wertvollste Nahrung, quasi die Muttermilch der Ammenbiene. Mit ihm wird die Königin zeit ihres Lebens ernährt.

 

Futtersaftdrüse: Drüsen, die den wertvollen Futtersaft bilden, sitzen im Kopf der Arbeiterbiene. Nur die Arbeiterinnen sind in der Lage dazu, dieses Drüsensekret zu bilden. Das Sekret fließt direkt in den Mund der Biene, wo es mit Zucker aus der Honigblase oder dem Sekret der Mandibel Drüse angereichert wird. Die Aktivität der Drüsen ist hormongesteuert und lässt sich auch bei Bedarf reaktivieren.

 

Futterteig: werden die vom Bienenvolk für den Winter angelegten Honigvorräte vom Imker entnommen, erhalten die Bienen Ersatznahrung wie Futterteig oder Flüssigzucker. Die Bienen nutzen diese Wintereinfütterung dann erneut dazu, um Nahrungsvorräte anzulegen. Honig wird allerdings keiner mehr gebildet. Dazu fehlen Nektar und Honigtau.

 

Futterzarge: Die Futterzarge oder der Futteraufsatz werden bei der Magazinbeute zuoberst eingesetzt. Über sie kann der Imker ein Bienenvolk mit Nahrung versorgen. 

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