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Kalk Brut:  für die Kalk Brut ist ein Schimmelpilz die Ursache. Der Pilz wächst in der Larve und umgibt sie schließlich ganz mit einem Geflecht aus weißen Pilzfäden, dem Myzel. Die Larven erinnern daher an kleine Mumien. Spätestens im Stadium der Streckmade sterben sie dann.

 

Kastanienhonig: Ein besonders kräftiger, herber Honig ist der Kastanienhonig. Er wird aus den Blüten der Esskastanie gewonnen. In Deutschland wird er besonders im Pfälzer Wald, im Taunus und im Rheintal hergestellt. Der Kastanienhonig kristallisiert nicht aus, er bleibt immer flüssig. Der hohe Anteil an Fruktose ist dafür verantwortlich.

Kenyan Top-Bar-Hiv: KTBH oder Oberträgerbeute; Beute ist das imkerliche Fachwort für einen Bienenkasten, -korb oder jede andere Bienenwohnung, die vom Menschen hergestellt wurde.

 

Kippkontrolle: Die einzelnen Zargen werden nacheinander angekippt. Der Imker kontrolliert dabei die Ober- und Unterträger. Voraussetzung hierfür ist eine Magazinbeute mit der Wabenstellung im Kaltbau. Insbesondere bei Zweibrutraumsystemen (z.B. Zander- oder Normalmaßbeuten) findet diese Methode Anwendung

 

Kittharz: Das gesammelte Harz versetzen die Bienen mit Speichel und Wachs. Mit diesem Kittharz dichten sie den Stock ab. Wegen seiner Inhaltsstoffe wird das Kittharz (Propolis) auch zunehmend in der Medizin verwendet. Besonders die Naturmedizin hat es in den letzten Jahren wiederentdeckt.

 

Kleehonig: Ein milder Honig ist der Kleehonig. Er hat eine helle Farbe, manchmal ist er fast weiß. Im Gegensatz zum Kastanienhonig kristallisiert der Kleehonig fast immer aus. Schuld daran ist der hohe Traubenzuckergehalt des Kleehonigs.

 

Königin: oder Weisel ist die einzige Biene im Bienenvolk, die geschlechtsreif ist. Solange sie lebt, sind die Eierstöcke der Arbeitsbienen nicht vollständig entwickelt. Ein von ihr abgesondertes Pheromon, die Königinnensubstanz, verhindert dies. Aus den von Drohnen begatteten Eiern der Königin entwickeln sich neue Arbeiterinnen oder auch eine neue Königin.

 

Königinnenerneuerung im Volk: Kleine Mengen an jungen Königinnen können im weiselrichtigen Volk (Volk mit Königin) angezogen werden.

 

Königinnenerneuerung mit Zuchtlatte: Wird eine größere Anzahl an Königinnen benötigt, werden hierzu spezielle Pflegevölkern genutzt.

 

Königinnenfuttersaft: Der Königinnenfuttersaft, das Gelée royale, ist eine sehr nahrhafte Substanz mit einem hohen Eiweißgehalt.  Die Arbeiterinnenlarven erhalten sie für wenige Tage, Königinnenlarven werden ausschließlich mit ihr gefüttert. Die Zusammensetzung des Königinnenfuttersafts ändert sich jedoch je nachdem, ob er als Nahrung für die normale Brut oder für die Königinnenlarve eingesetzt wird.

 

Königinnensubstanz: Das in den Mandibeldrüsen der Königin entwickelte Sekret, die Königinnensubstanz, strömt einen Botenstoff aus, der die Entwicklung der Geschlechtsorgane bei den anderen Bienen unterbindet. Sie verhindert auch das Anlegen von Schwarmzellen. Die Königinnensubstanz wirkt als Pheromon, das gleichzeitig auch als Erkennungszeichen für das Bienenvolk fungiert. Für den Zusammenhalt und die Einheit des Volkes ist es von großer Bedeutung.

 

Königinnenzucht: erfordern ein umfassendes Know-how und eine langjährige Erfahrung. Wichtig sind neben der Ableger Qualität auch der richtige Zeitpunkt des Zuchtbeginns und das richtige Material. Es muss sichergestellt sein, dass sich der Stock auf dem Zenit der Entwicklung befindet. Nur dann hat er die Kraft für das Aufziehen der neuen Königin.

 

Körbchensammler: Dazu zählen alle Honigbienen. Sie verfügen anders als andere Bienen über eine Behaarung an den Beinen, in denen die Pollen sich verfangen und haften bleiben. Sind die Körbchen voll, trägt die Biene ein so genanntes Pollenhöschen.

 

Körung:  bestimmt die Körpermerkmale der Biene, erfasst ihre Rassereinheit und analysiert unter anderem Panzerzeichen, Filzbindenbehaarung und Haarlänge. Alle Merkmale werden in den Körungs-bericht eingetragen.

 

Kommunikation: Bienenkommunikation ein äußerst komplexes System. Es besteht aus einer Tanz-sprache und verwendet zudem Pheromone, die die Nerven und Hormone der einzelnen Biene ansprechen. Aber auch beim Futteraustausch unter den Bienen wird ein aktiver Informationsaustausch betrieben. Hierbei werden nicht nur Nahrung, sondern auch Düfte und Pheromone übertragen.

 

Komplexaugen: Die Facettenaugen der Biene bestehen aus Netzaugen oder Komplexaugen. Sie setzen sich aus unterschiedlichen, einzelnen Augen zusammen. Jedes einzelne Auge hat eine eigene Linse und eine Sinneszelle. Im Gehirn werden die Informationen der Augen dann zu einem Bild zusammengesetzt. Die Biene sieht rasterförmig, kann allerdings besonders gut Bewegungen wahrnehmen. Details erkennt sie aber erst aus nächster Nähe.

 

Konsistenz: Abhängig vom Glukose und Fruktose Gehalt ändert sich die Konsistenz eines Honigs. Enthält er wie beispielsweise der Kleehonig viel Glukose, hat der Honig zumeist eine cremige, feste Konsistenz. Ist der Fruktosegehalt im Honig hoch, so wie beim Waldhonig oder Kastanienhonig, dann bleibt er meist flüssig und klar.

 

Kopf: Der Kopf der Biene enthält neben dem Gehirn auch die zentralen Sinnesorgane. Hier liegen die Augen, hier befinden sich auch die Antennen, die Mundwerkzeuge (Mandibeln) und der Rüssel.

 

Kopfdrüsensekret: Die jungen Arbeiterinnen bereiten aus dem Sekret ihrer Kopfspeicheldrüsen und dem ihrer Mandibeldrüsen das königliche Gelee (Gelée royale) zu. Damit werden die Bienenlarven über einen Zeitraum von drei bis vier Tagen gefüttert. Königinnenlarven erhalten ausschließlich Gelée royale als Nahrung.

 

Kopfspeicheldrüse: Die Futtersaftdrüse (siehe auch „Futtersaftdrüse“) wird auch Kopfspeicheldrüse genannt. Hier wird der Hauptbestandteil für das Gelée royale produziert. Der Futtersaft dient zur Ernährung der Larven, insbesondere aber als Nahrung für die Königinlarve.

 

Krankheiten: Zu den wichtigsten Krankheiten der Bienen zählen die Varroose, die Amerikanische Faulbrut, die Nosematose und die Accariose. Man unterscheidet Brutkrankheiten und Erkrankungen der erwachsenen Biene. Neben Viren, Bakterien und Pilze gelten insbesondere Parasiten wie Milben als Verursacher von Bienenkrankheiten.

 

Krankheitsvorsorge: Die beste Vorsorge ist die Hygiene. Der Imker sollte vor jedem Besuch des Bienenhauses seine Hände waschen, aber auch sein Werkzeug sorgfältig reinigen. Darüber hinaus sollte er regelmäßig eine Futterkranzprobe anfertigen lassen. Je früher eine Erkrankung erkannt wird,  umso besser kann sie behandelt werden. Eine Quelle für Krankheiten ist auch der Zukauf und Import von fremden Königinnen oder Bienenvölkern.

 

Kreislauf: Der Kreislauf von Insekten ist ein offenes System.  Die Haemolymphe (siehe auch „Haemolymphe“) fließt dabei nicht durch geschlossene Adern, sondern wird über den Herzschlauch vom Herz bis in den Kopf gepumpt. Danach fließt sie wieder zurück.

 

Kropfsammler: Zu den Kropfsammlern, den Colletidae, zählen in Mitteleuropa die Seidenbiene und die Maskenbiene.

 

Kuckucksbiene: trägt ihren Namen, weil sie ihre Larven in die Nester anderer Bienen legt. Etwa jede vierte Bienenart in Deutschland ist eine Kuckucksbiene. Sie legen keine eigenen Vorräte an und haben daher auch keine Bauch- und Beinbürsten zum Sammeln von Pollen.

 

Kunsthonig: Künstlicher Honig wird aus Rohrzucker und Stärke hergestellt. Er darf allerdings nicht mehr als Kunsthonig bezeichnet werden, sondern kommt nun als Invertzucker creme in den Handel. Entstanden ist er zu Zeiten der Honigknappheit. Vereinzelt verwenden ihn heute noch Bäckereien.

 

Kunstschwarm: Will der Imker ein neues Bienenvolk gründen, so regt er die Bildung eines Kunst-schwarms an. Dazu fegt er die Bienen von den Brutwaben ab und sammelt sie in einer neuen Beute. Die Königin bleibt bei ihrem alten Volk. Dem neuen Jungvolk wird eine neue Königin zugesetzt.

 

Kunstschwarmbildung: Die neuen Völker werden ohne Wabenwerk erstellt. Diese Methode eignet sich deshalb auch zur Sanierung von Brutkrankheiten. In Kombination mit der Honigernte können Bienen aus dem Honigraum genutzt werden.

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