Bienen Info L

Labium:  wird der untere Teil der Mundwerkzeuge bei Insekten bezeichnet. Bei stechenden und saugenden Insekten ist das Labium, die Unterlippe, häufig als Rüssel ausgebildet. Er besteht aus Labium und Maxillen, den zwei Unterkiefern. Die Unterlippe selbst ist eine behaarte Zunge mit einer kleinen Vertiefung an der Spitze. Mit dieser Vertiefung, diesem Löffelchen, tupft die Biene einzelne Tropfen auf. Größere Mengen an Flüssigkeiten saugt sie durch den Unterkieferkanal auf.

 

Lachniden: Die Baumläuse oder Rindenläuse zählen zu den Lachniden. Sie gelten als wichtige Produzenten von Honigtau. Die Läuse leben auf Nadelbäumen wie Fichten oder Tannen. Hier setzen sie die Honigtau Tröpfchen ab, die dann von den Bienen gesammelt werden.

 

Läppertracht: Das Gegenteil der Massentracht ist die Läppertracht. Auch wenn kleinere Trachten bei der Ernährung des Bienenvolkes eine untergeordnete Rolle spielen, so sind sie doch  in  trachtarmen Zeiten als Lückenfüller begehrt und ergänzen den Nahrungsvorrat des Volkes. Außerdem sorgen sie für die Vielfalt in der Ernährung der Bienen und Larven.

 

Lagerung: Der Deutsche Imkerbund empfiehlt, Honig immer kühl und dunkel zu lagern. Der Deckel sollte dazu immer fest verschlossen sein, damit keine Luft und Feuchtigkeit in das Honigglas eindringen. Sie würden seinen Geschmack verändern. In einem geschlossenen Gefäß kann der Honig allerdings ohne Qualitätseinbußen über Jahre gelagert werden.

 

Larve: Die Larve ist ein frühes Entwicklungsstadium der Biene. Sie ist weiter entwickelt als das Ei, hat aber anders als die Imago noch keine entwickelten Geschlechtsorgane und Flügel. Bei den Honigbienen ist die Larve eine Made.

 

Lavendelblütenhonig: Der Lavendelblütenhonig oder Lavendelhonig stammt aus dem Süden Frankreichs, der Provence. Sie ist die Heimat unendlicher Lavendelfelder, die häufig zusammen mit Olivenbäumen angepflanzt werden. Der Lavendelblütenhonig ist hellgelb, von cremiger Konsistenz und duftet intensiv nach Lavendel.

 

Lecaniiden: Ähnlich wie die Lachniden sind auch die Lecaniiden wichtige Honigtau Lieferanten für die Bienen. Die Schildläuse sitzen besonders häufig auf Fichten, sind allerdings anders als die Lachniden unbeweglich.

 

Lindenblütenhonig: Der Lindenblütenhonig entstammt aus den Blüten der Linde. Er schmeckt süß und fruchtig.

 

Lindenhonig: Anders als der Lindenblütenhonig stammt der Lindenhonig aus dem Nektar und dem Honigtau der Linde. Er ist hellgelb bis grünlich, kann aber auch bräunlich sein. Die Farbe weist auf den unterschiedlichen Gehalt an Honigtau hin. 

 

Löffelchen: Die kleine Vertiefung an der Zungenspitze der Bienenlippe wird als Löffelchen bezeichnet. Mit dem Löffelchen nimmt die Biene kleine Flüssigkeitsmengen wie Tropfen auf.

 

Löwenzahnhonig: Ab Mitte April etwa blüht das Voralpenland gelb vor Löwenzahn. Der Löwenzahn ist in der Alpenregion, wo der Schnee häufig bis in den Mai hinein auf den Wiesen liegt, die erste Hauptblüte, die Frühjahrstracht. Anfang Mai wird der Löwenzahnhonig geerntet. Er ist bekannt für seine goldgelbe Farbe und seinen fruchtigen Geschmack. Löwenzahnhonig ist von cremiger oder fester Konsistenz. 

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