Bienen Info M

Made: Die Insektenlarve der Biene hat die Form einer Made. Sie besitzt weder Kopf noch Beine.

 

Magazinbeute: Die gängigste Form der Beute ist heute das Magazin. Sie ist besonders vielfältig einsetzbar. Boden, Zargen und Deckel lassen sich je nach Bedarf zusammenstellen. Die Magazinbeute zählt zu den Oberbehandlungsbeuten, das heißt, sie kann vom Imker bequem von oben bedient werden. Die Magazinbeute hat einen weiteren Vorteil: Man kann sie frei aufstellen und benötigt dazu nicht einmal ein Bienenhaus. Früher hat man mehr mit Hinterbehandlungsbeuten gearbeitet.

 

Maikrankheit:  ist eine Darmerkrankung der erwachsenen Biene, die sich in Verstopfungen äußert.

 

Malpighische Gefäße: der Bienen sind Exkretionsorgane. Sie entsprechen in etwa unseren Nieren. Hier werden Abbauprodukte und Harnstoff in ungelöster Form abgegeben. Eine Arbeiterin besitzt bis zu 100 malpighische Gefäße.

 

Mandibel: Der Rüssel der Biene besteht aus den beiden Unterkiefern und der Unterlippe. Darüber sitzen die Mandibeln, die Oberkiefer der Biene.

 

Mandibeldrüse: sitzt am Kopf der Biene. Alle drei Bienenwesen, Arbeiterin, Drohn und Königin haben diese Oberkieferdrüsen. Bevor die Bienen schlüpfen tritt aus den Mandibeldrüsen ein öliges Sekret aus, das die Wachsdeckel von den Waben löst. Später verwendet die Arbeiterin das Mandibelsekret auch zur Produktion von Bienenwachs. Bei der Königin produziert die Mandibeldrüse die Königinnensubstanz, das Pheromon der Königin.

 

Manuka: honig stammt aus Neuseeland. Er hat ein sehr herbes Aroma und duftet intensiv. Da er besonders stark antibakteriell wirkt, wird er gerne als Naturheilmittel bei Mund- und Rachenentzündungen verwendet. Aus Manukahonig wird auch ein Wundgel hergestellt.

Massentracht: zählen insbesondere Raps und Klee. Sie kommen in großen Flächen vor und bieten für die Bienen ein besonders reichhaltiges Angebot an Nahrung.

 

Material entsorgen: Nicht zu reinigendes Material sollte ordnungsgemäß entsorgt werden.

 

Mäusegitter:  verhindert das Eindringen von Mäusen. Ein spezielles Drahtgitter mit einer Maschenweite, durch die die Bienen gerade noch durch passen - Mäuse aber nicht. Wenn man ganz sicher gehen will, nimmt man eine Maschenweite von ca. 6,3mm.

 

Mäuseschutz: Durch Verkleinerung der Fluglochöffnungen können Bienenvölker vor Mäusen und Spitzmäusen geschützt werden.

 

Mauerbiene: ist eine Solitärbiene. Sie baut ihre Nester in die Spalten von Mauern, Fels und Gestein. Manche Mauerbienen bauen sogar im Sand. Ihre Nester bestehen aus einer Reihe hintereinander liegender Waben oder Kammern. Als Baumaterial verwendet die Mauerbiene Blätter, Lehm, Sand oder kleine Steinchen. Jede Kammer erhält ihren eigenen Nahrungsvorrat an Nektar und Pollen in Form des Bienenbrotes. Dann legt die Mauerbiene in jede Zelle ein Ei. Die Brut der Mauerbienen ist allerdings aufgrund der Bauweise häufig von Parasiten bedroht.

 

Maxille: ist der Unterkiefer der Biene. Zusammen mit dem Labium, der Unterlippe, bildet sie den Rüssel.

 

Melittin: ist ein Bestandteil des Bienengiftes. Es ist ein giftiges Eiweiß, das sich in der Membran der Zelle festsetzt und Kalium freisetzt. Dadurch stirbt die Zelle ab.

 

Metamorphose: In ihrer Entwicklung zur Imago durchläuft die Biene mehrere Metamorphosen, Verwandlungen also. Sie entwickelt sich vom Ei zur Larve, von der Larve zur geschlechtsreifen, flug-fähigen Imago. Dabei können die einzelnen Entwicklungsstadien  komplett unterschiedlich aussehen. Bei den Bienen sind die Larven Maden, bei den Schmetterligen Raupen.

 

Milbe: gehört zu den schädlichen Parasiten, die bei Bienen Erkrankungen auslösen können. Der Imker versucht daher, sein Bienenvolk ständig genau zu beobachten, um zu erkennen, ob sich Milben oder Einzeller dort einnisten.

 

Milbenauswaschung: Bestimmung des Bienenbefalls über die Bienenprobe

 

Mineralstoffe: Honig enthält nur geringe Spuren von Mineralstoffen. Lediglich Kalium lässt sich in größeren Mengen nachweisen. Honigtauhonig enthält unter den Honigen die meisten Mineralstoffe. Grund für seinen hohen Kaliumgehalt sind seine pflanzlichen Bestandteile.

 

Mittelwand: werden vom Imker in die Rähmchen eingesetzt. Sie sollen den Bienen eine Grundlage bieten für den Bau neuer Waben. Die dazu verwendeten Mittelwände bestehen aus eingeschmolzenen Bienenwachs. Die Bienen sparen dadurch Aufwand und können mit ihren Nahrungsvorräten besser haushalten, werden ihnen bereits vorgefertigte Wabenplatten zur Verfügung gestellt. Außerdem sind die Waben kleiner, so dass nicht ganz so viele Drohnen gezüchtet werden.

 

Mittelwandgabe: Durch die Gabe von dünnen Wachsplatten aus Bienenwachs mit vorgeprägter Zellengröße kann die Verteilung zwischen Arbeiterinnen und Drohnenbrut beeinflusst werden.

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