Bienen Info N

Nachschaffungszelle: befinden sich oft mittig auf der Wabenfläche. Bei ihnen handelt es sich um neu geschaffene Brutzellen, die nachträglich zu Weiselzellen umgewandelt wurden. Bis zum dritten Lebenstag der Maden ist eine solche Umwidmung möglich. Nachschaffungszellen werden immer dann geschaffen, wenn eine Königin plötzlich stirbt und das Volk rasch eine neue Bienenkönigin benötigt.

 

Näpfchen: Am Rande einer Wabe entdeckt der Imker oft kleine halbrunde Wachsbecherchen. Sie werden von den Arbeiterinnen gebaut und von der Königin bestiftet. Im Anschluss daran werden die Näpfchen dann zu Weiselzellen umgebaut.

 

Nahrung: der Bienen besteht zum großen Teil aus Pollen. Pollen enthält besonders viel Eiweiß und bildet daher die ideale Ergänzung zum zuckerhaltigen Nektar oder Honigtau.

 

Nassanoffdrüse: Im hinteren Teil des Hinterleibes der Biene befindet sich die Nassanoffdrüse, eine Duftdrüse. Hier produziert die Biene in mehr als 500 Duftzellen ein Pheromon, das als Erkennungs-zeichen des Volkes gilt und zugleich als Markierung von Futterstellen und Wasserstellen fungiert. Dieses Drüsensekret weist auch den Weg zurück zum Bienenstock.

 

Naturwabenbau: Die Bienen bauen alle ihre Waben im Naturwabenbau selber. Die Waben sind ihr Skelett und integraler Bestandteil des Bienenvolkes. Bei einer ökologischen Ausrichtung der Bienenhaltung liegt die Entscheidung für den Bau von Arbeiterinnen bzw. Drohnenzellen beim Bienenvolk. Wenn die Bienen ihre Waben frisch bauen sind sie schneeweiß, erst mit der Zeit, durch das bebrüten und begehen, bekommen sie eine gelbe bis am Ende schwarze Färbung

 

Nektar: Die zuckerhaltige Lösung, die die Blüten der meisten Pflanzen absondern, ist der Nektar. Aus ihm erzeugen die Bienen den Honig.

 

Nektarien: Die Drüsenzellen, die den Nektar der Pflanzen ausscheiden, sind die Nektarien. Sie liegen meistens in unmittelbarer Nähe der Blüten, können aber auch außerhalb davon angesiedelt sein. Nektarien in den Blattachseln oder Blattstielen

beispielsweise nennt man deshalb auch extraflorale Nektarien, das an den Blüten florale Nektarium.

 

Nelkenöl: wird auf ein Tuch aufgetragen. Das Aroma entfaltet sich nach einiger Zeit, wenn dieses Tuch in ein verschließbares Glas aufgehoben wird. Das Nelkenöl bewirkt bei den Bienen das gleiche, wie beim Rauch. Die Bienen flüchten in die Honigwaben, nehmen Honig auf und machen sich startklar für eine Flucht. In diesem Zustand sind die Bienen abgelenkt und für den Imker ungefährlich.

 

Notfütterung: Bei zu geringer Wintereinfütterung oder zu schlechtem natürlichem Angebot im Frühjahr können zur Überlebenssicherung. Notfütterungen erforderlich werden.

 

Nosemose: oder Nosematose ist eine Darmerkrankung der Bienen. Verursacher ist ein Sporentierchen im Mitteldarm, das die Biene schwächt und flugunfähig macht. Die Nosemose tritt überwiegend im Frühling auf. Sie wird daher auch Frühjahrs-Schwindsucht genannt.

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