Schutz der heimischen Flora und Fauna 

 

Mit gezielter Anpflanzung gebietsheimischer Pflanzen ist das Risiko der Verfälschung unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt ausgeschlossen und für unsere heimischen Insekten und Vogelwelt ist wieder genügen Nahrung vorhanden.

 

Pflanzen Sie blühende Vielfalt. Die Bienen werden darauf fliegen.

 Bäume:

Obstbäume, Weide, Kastanie, Robinie, Linde, Ahorn, Eberesche, Kornelkirsche, Traubenkirsche, Trompetenbaum

 

 

Sträucher:

Liguster, Roseneibisch, Felsenmispel, Schneebeere, Rosen (ungefüllt), Fingerstrauch, Kletterhortensie, Falscher Jasmin, Schneeheide, Schlehe, Weißdorn, Stechpalme, Berberitze, alle Beerensträucher

 

 

Kletterpflanzen:

Wilder Wein, Clematis, Efeu

 

 

Stauden und Zwiebel-
gewächse:

Schneeglöckchen, Krokus, Leberblümchen, Gänsekresse, Lungenkraut, Silberwurz, Steinkraut, Vergiss­meinnicht, Maiglöckchen, Goldnessel, Fette Henne, Zier­mohn, Kugeldistel, Sonnenhut, Lavendel, Beinwell

 

 

Kräuter:

Thymian, Ysop, Schnittlauch, Boretsch, Salbei, Weinraute, Zitronenmelisse, Bärlauch

 

 

Blumen:

Goldmohn, Reseda, Cosmea, Malve, Katzenminze, Gamander, Phacelia, Tagetes, Kornblume, Sommerazalee, Sonnenblume, Senf, Aster, ungefüllte Dahlie, Herbstanemone, Goldrute

 

Exoten im Garten? ..... Weissdorn statt Kirschlorbeer?  NEIN!

 

In vielen Gärten werden exotische Sträucher gepflanzt. Die blickdichte Hecke aus Thuja oder Kirschlorbeer ist Standard in den Neubaugebieten. Oftmals finden sich zudem weitere Gehölze, deren Herkunft ist, wie z.B. Rhododendron, Mahonie, Cotoneaster, Weigelie, Forsythie oder Chinesischer Wacholder.

 

Die Herkunft der Gehölze ist jedoch entscheidend für das Überleben unserer heimischen Fauna. Heimische Tiere und heimische Pflanzen haben sich in der Evolution über Jahrtausende aufeinander eingestellt. Pflanzen aus anderen Kontinenten versorgen oft nur einen Bruchteil unserer heimischen Tierwelt. Oftmals sind sie sogar völlig wertlos. Sicherlich finden sich auch an blühenden Rhododendron ein paar Hummeln und am Cotoneaster Honigbienen. Jedoch sind dies zumeist anspruchslose Allerweltsarten.

 

Auch Zuchtformen von Gehölzen sind oftmals von geringem Wert. Pflanzen mit gefüllten Blüten (Zuchtrosen, gefüllt blühender Schneeball) sind für Blütensucher völlig wertlos. Rotlaubige Zuchtformen, wie Bluthasel oder Blutpflaume können von grüngefärbten Falterraupen belegt werden, die dann leicht Vögeln zum Opferfallen.

 

Dieser mehrjährig, langanhaltender Blühtentraum besteht aus; 60% Kulturpflanzen und 40% Wildarten aus gesicherter herkunft und ist für eine Standzeit von 5 Jahren konzipiert.

 

Enthalten sind z.B. in der Sortierung 1 > Schafgarbe, Kornblume,Wiesen-Flockenblume, Wilde Möhre, Natternkopf, Johanniskraut, Färber-Waid, Acker-Witwenblume, Herbst-Löwenzahn, Margerite, Moschusmalve, Wilde Malve, Weißer Steinklee, Gelber Steinklee, Klatschmohn, Spitzwegerich, Hederich, Färber-Resede, Rote Lichtnelke, Gemeine Goldrute,  Rainfarn, Großblumige Königskerze, Heckenzwiebel, Borretsch, Ringelblume, Koriander, Buchweizen, sonnenblume, Lein, Hornklee, Gelbklee, Luzerne, Büschelschön, Gelbsenf, Inkarnatklee, Saatwicke.

 

Die Mischung ist geeignet für Balkon und Garten.     

Ansaatanleitung

 

Nicht nur Blütensucher finden auf unseren heimischen Gehölzen Nahrung, sondern auch BlattfresserHolzbohrerFruchtfresser oder Stängelraspler.  

Die Beeren der Vogelbeere werden von 63 Vogelarten gefressen.

 

An der hiesigen Salweide leben u.a. 38 Bockkäfer, 30 Rüsselkäfer, 31 Wanzen, 26 Blattwespen, 11 Blattläuse und 77 Arten von Kleinschmetterlingen. Fleißige Helfer: HonigbieneWildbienenSchmetterlingeKäfer, Schwebfliegen     und auch Wespen sorgen auf ihrer Nahrungssuche für die Bestäubung der Blüten

 

Im Garten können auch Sie attraktive Nektar- und Pollenquellen für blütenbesuchende Insekten schaffen.

 

Auch Falter, wie der Trauermantel, der Große Fuchs oder der Große Schillerfalter benötigen Weiden als Raupenfutterpflanzen. Allein 6 Sandbienenarten und eine Seidenbienenart benötigen ausschließlich Pollen von Weidenarten, um ihr Überleben zu sichern. Von diesen Bienenarten profitieren wiederum 4 Wespenbienenarten und einen Blutbienenart, die bei ihren Wirten parasitieren. Die Artenvielfalt potenziert sich bei allen heimischen Gehölzen.

 

Wer mehr platz im Garten hat,

kann auch heimische Bäume verwenden.

 

Empfohlen:

Stieleiche

Rotbuche, 

Spitzahorn

Feldulme

Esche

Zitterpappel

Schwarzerle 

oder Obstbaum Hochstämme von Apfel, Birne, Kirche, Pflaume oder Zwetschge.

 

Wer nur wenig Platz im Garten hat, kann auf Kleingehölze zurückgreifen, diese wären z.B.

  • Schwarzer Geißklee
  • Färberginster
  • Sandginster
  • Flügelginster
  • Regensburger Geißklee
  • Deutscher Back Klee
  • Strauchkronwicke
  • Spies-Weide
  • Glanz-Weide

Bei Platzmangel können folgende Arten als Schnitthecke dienen:

Baumschulerzeugnisse mit

                   nachgewiesener Herkunft

 

Die Anzucht gebietsheimischer Gehölze unterliegt strengen Qualitätsanforderungen. Es wird ausschließlich das Saatgut innerhalb des Herkunftsgebietes Norddeutsches Tiefland gesammelt.

 

Diese bekommt man zumeist nicht aus dem Baumarkt oder dem Gartencenter von nebenan. Hier sind oft fremdländische Arten oder Zuchtsorten enthalten, die andere Arten verdrängen können. Achten Sie darauf, Gehölze aus der Alpenregion sind nichts für das Nordwestdeutsche Tiefland.

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