Wustest Du schon.....

das die Ohren eines Hundes Geräusche speichern......

Hunde hören Töne im Ultraschallbereich, die wir nicht mehr wahrnehmen, z.B. das hohe Fiepen von Nagetieren. Ihre Ohren registrieren Schallschwingungen bis zu 100.000 / Sekunde (der Mensch dagegen 12.000-30.000). Der Hund speichert Geräuschemuster in seinem Gedächnis, z.B. Motorgeräusche, Herrchens Gangart, Stimmen etc. Hunde hören instinktiv, was auf Menschen fast telepathisch wirkt.

 

die Augen mit 270 Grad....

Hunde sehen sehr gut, aber anders als wir Menschen. Die Farben sind schwach, aber bei Dämmerlicht haben Hundeaugen Restlicht-Verstärker, sie springen auf Bewegung an. Sie haben ein riesiges Gesichtsfeld -bis zu 270 Grad (der Mensch 180 Grad). Doch das wirkliche Auge des Hundes ist die Nase...

 

die Nase mit 220 Mio. Zellen......

Eigentlich sieht der Hund mit der Nase: Er hat 220 Millionen Geruchszellen (der Mensch hat nur 5 Mio. Zellen). Die Nase erzeugt ein Geruchsfoto von seiner Erlebniswelt. Der Hund kann Geruchsbilder jahrelang im Gedächtnis speichern. Hunde riechen bis zu 3 km weit. Sie unterscheiden Millionen von Duft - Nuancen.Quelle

 

und warum Hunde so viel schlafen

Wissenschaftliche Experimente haben es bewiesen: Schlaf ist Tieren wichtiger als Nahrung. Durch akustische Mittel werden Hunde vom Schlafen abgehalten: in kurzer Zeit wurde ihre ganze Lebensfunktion gestört. Schäden durch Übermüdung führen verhältnismäßig schnell zum Tod. Hunde können viele Tage ohne Futter, sogar ohne Wasser am Leben bleiben, sie sterben jedoch innerhalb weniger Tage, wenn ihnen der Schlaf vorenthalten wird, Dabei ist der Schlaf der Tiere sehr verschieden vom Schlaf des Menschen.

So ist der Hund, von seiner Abstammung her, ein Tagdöser. Er kann in wenigen Sekunden schnell einschlafen und ist dennoch, im Bruchteil einer Sekunde, bei ungewohnter Annäherung oder Witterung wieder hellwach. Deshalb braucht der Hund mehr Schlaf als der Mensch. Sicher wundern sich viele Hundefreunde, dass ihr Schützling von 24 Stunden oft 20 verdöst. Das ist ganz gesund so.

Auch der Hund träumt und schnarcht wie der Mensch. Er bellt, winselt im Traum, schlägt mit den Läufen, und zuckt am ganzen Körper Der Hund träumt schwerer und häufiger als der Mensch. Auch das Tagesleben wirkt sich auf einen Hundetraum stärker aus. Nach "großen Erlebnissen", einer erfolgreichen Jagd oder deftigen Rauferei träumt der Hund noch häufiger und intensiver. Er fällt von einem Traum in den anderen.

Hundefreunde wissen es:
Wird der Hund aus seiner gewohnten Umgebung gerissen, z, B. durch eine Reise, so braucht er oft Tage, um sich wieder auszuschlafen. Deshalb muss jeder Hund ein Plätzchen haben, an dem er sich sicher fühlt, sich ausruhen kann und das ihm gehört. Wir sollten es ihm auch geben!.
Quelle

 

Warum Hunde mit dem Schwanz wedeln
Hundewelpen beginnen erst ab dem 30. Lebenstag mit dem Schwanz zu wedeln. Ein Hund, der mit dem Schwanz wedelt, zeigt selbstverständlich auch Freude. Das Schwanzwedeln ist das Lächeln des Hundes. Es signalisiert Freundschaft und gute Absichten. Das Schwanzwedeln ist ein Teil seiner Körpersprache.

 

Warum Hunde hecheln
Es dient einerseits dazu, um Aufmerksamkeit zu erregen und andererseits zur Kühlung. Da der Hund lediglich über seine Pfoten Schweiß absondern kann und nicht wie der Mensch über die gesamte Hautoberfläche, muss der Hund seinen Körper über die Zunge, also über das Hecheln abkühlen. Es ist für den Hund wichtiger im Winter nicht zu frieren, als im Sommer zu schwitzen. Es dient also der Regulierung der Körpertemperatur.

 

Warum scharrt der Hund nach dem Kotabsondern
Dies hat zwei Gründe. Zum einen befinden sich wie bereits erwähnt an den Pfoten Schweißdrüsen. Durch das Scharren wird also die persönliche Duftmarke über eine breite Fläche verteilt. Des Weiteren befinden sich in den Analdrüsen noch zusätzlich Duftstoffe, die der Hund gemeinsam mit dem Kot absondert und durch das Scharren weit verteilt. Es handelt sich also um das Markieren von Territorium und um eine Signalwirkung für andere Hunde, ähnlich dem Beschnüffeln der Afterregion.

 

Warum der Hund den Schwanz einklemmt
Dies ist einfach zu beantworten, nämlich immer dann, wenn er entweder Angst hat oder einem dominanteren Artgenossen begegnet. Wie bereits weiter oben erwähnt, werden Rang, Stellung, Position bzw. Dominanz eines Hundes von anderen Hunden an der Afterregion durch das Beschnüffeln abgelesen und bewertet. Das Einziehen des Schwanzes dient also dazu, die Geruchsentwicklung als Zeichen der Unterwerfung möglichst gering zu halten. Das rangniedere Tier verhindert also durch das Einziehen des Schwanzes, dass aus dem Analbereich Duftsignale ausgesandt werden.

 

Warum vergräbt der Hund Knochen
Grundsätzlich ist dies immer ein Überangebot an Nahrung. Weiterhin vermutet man, dass dieses Verhalten ein Übrigbleibsel aus der frühen Canidenzeit ist und unter anderem bei großer Beute, die nicht an Ort und Stelle verspeist werden konnte, dazu diente, das restlich Fleisch vor Maden und anderen Aasfressern zu schützen. Ein Abwandlung davon ist auch das Verhalten, welches manche Hunde zeigen, wenn sie ihre Futterschüssel mit den Pfoten hin- und herscharren. Dies zeigt dem Besitzer, dass hier zuviel Futter verabreicht wird.

                                                  

Warum fressen Hunde Gras
Gras fressen sie nicht, um sich zu ernähren. Das Gras enthält diverse Bitterstoffe, welche die Magensäureproduktion anregen. Das wieder auswürgen machen übrigens nicht alle Hunde, viele vertragen das Gras. Häufig geschieht das auswürgen nicht durchs Gras, sondern durch die am Gras haftenden Reste von Düngemitteln.

 

Warum sich Hunde in Dreck wälzen
Einen gewissen Duft übernommen zu haben, empfinden manche Hunde als angenehm.Dieses Verhalten kommt vom Wolf. Hunde, die sich z.B. in Kadavern wälzen, überdecken damit den Eigengeruch, um zu Jagen. Den Rudelmitgliedern wird eine Botschaft überbracht. Der Jagdtrieb seiner Artgenossen wird geweckt.

 

Warum der Welpe Schuhe zerkaut
Die Kauphase = Schuhe werden zerkaut 4. bis 9. Monat. Der Junghund zahnt (Durchbruch der Zähne) und braucht deshalb geeignete Kauutensilien. Weiterhin beginnt sich der Jagdtrieb bemerkbar zu machen, wonach vieles (alles) mit den Zähnen untersucht bzw. angeknabbert wird.

Folgende Angaben beziehen sich auf einen erwachsenen Hund mittlerer Grösse und Alters.
 

Hunde atmen in Ruhe etwa 15 mal pro Minute wobei sie sich bei entsprechenden Gerüchen auf über 36 Atemzügen steigern können. Die Körpertemperatur beträgt zwischen 37,5 und 39 Grad, bei Welpen 39,5 Grad. Der Herzschlag liegt je nach Rassengrösse zwischen 80 und 120 Schlägen in der Minute. Mit 7 Monaten ist der Hund geschlechtsreif und ab etwa 18 Monaten Zuchtreif. Hündinnen werden alle 6 Monate für 15 bis 20 Tage läufig. Trächtigkeitsdauer zwischen 55 und 75 Tage. (Je grösser der Wurf, um so kürzer die Tragezeit) Stilldauer ca. 6 Wochen. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Haushunden liegt bei 11 Jahren (Pudel durchschnittlich 14 Jahre, Bernhardiner durchschnittlich 4 Jahre) Mischlingshunde haben in der Regel eine um 20% höhere Lebenserwartung. Aufgrund der im Aufbau befindlichen Knochen und Muskeln darf der Welpe frühestens mit 9 Monaten hohe Sprünge ausführen oder neben dem Fahrrad herlaufen.

Lebensweise und Lebensrhythmus

Wenn wir Menschen einen 24 Stunden Rhythmus haben, so sind es beim Hund nur 7 Stunden, denn er hat einen schnelleren Stoffwechsel, eine höhere Organtätigkeit und intensivere Körperfunktionen. Wir drängen dem Tier ohne es zu wollen, unseren Tagesrhythmus auf. Da der Hund auch tagsüber ruht bzw. schläft, der Mensch aber nicht, wird verständlich, dass viele Tiere nachtaktiv werden und uns dabei den wohlverdienten Schlaf rauben. Richten Sie statt dessen einen flexiblen Zeitplan ein und kommen Sie den Bedürfnissen Ihres Hundes soweit es möglich ist nach. Damit der Hund sein kleines und grosses Geschäft erledigen kann, sollte er 2 bis 4 mal täglich ausgeführt werden. Welpen dementsprechend öfter.Quelle

 

 

Viele Menschen haben Angst vor mir, da ich aber gut erzogen bin, ist diese Angst allerdings unbegründet. Doch ich bemerke die Angst der Zweibeiner, dann werde ich erstrecht neugierig oder manchmal sogar nervös.

                                                                                                                                                                                    Meine Vorfahren, z.B. der Wolf, kommuniziert mit seinen Artgenossen hauptsächlich durch Körpersprache. Ich habe diese Fähigkeit geerbt und achte deswegen auch auf die Mimik und Gestik mir nahestehender Lebe-wesen.

Ein Mensch, der Angst hat, verhält sich unruhig oder verkrampft, seine Gesichtszüge sind angespannt und die Pupillen weiten sich. All das bleibt mir nicht verborgen. Da ich über einen extrem guten Geruchssinn verfüge, rieche ich auch den Angstschweiß des Menschen.

Das ungewohnte Verhalten des Menschen weckt mein Interesse und ich will mir die betreffende Person näher ansehen. Dieses Interesse deuten die oft falsch, da die gleich denken, dass ich sie angreifen will. Vor allem Kinder fangen an zu weinen oder laufen vor mir weg, was mich nur noch neugieriger werden lässt. In der Regel besteht aber für den Menschen keine Gefahr.

Ruhiges Verhalten ist wichtig

Meine Artgenossen mit ausgeprägtem Aggressionspotenzial können das Verhalten des Menschen jedoch falsch interpretieren und sich dadurch bedroht fühlen. Das weckt den Schutzinstinkt meiner Freunde und sie wollen angreifen. Besonders aber, die von Natur aus ängstlich oder extrem sensibel sind, fühlen sich irritiert und werden nervös. Die Nervosität wächst in Angst über und sie fangen an zu bellen oder sich anders zu verteidi-gen. Um aber solche Situationen zu vermeiden, gilt es, sich ruhig zu verhalten und bloß nicht wegzurennen.

und jetzt bloß keine Panik

Entspannte Hundebegegnungen

Taucht unvermittelt ein fremder Hund auf, sträuben sich nicht nur beim eigenen Bello die Haare. Auch wir denken: Was machen, wenn der Fremdling nicht nur spielen, sondern auch raufen will?

Kennen Sie das? Ihr Hund läuft angeleint neben Ihnen durch den Park, da taucht ein fremder Köter auf. Groß, aufdringlich, bedrohlich. Von seinem Besitzer keine Spur. Sie beobachten, wie sich beide Hunde steif machen, wie sich ihr Nackenfell sträubt und beide knurren. Für viele Halter sind solche Begegnungen ein emotionaler Notfall mit entsprechenden Begleiterschei-nungen: Stress, Ohnmacht, Angst.

Jetzt bloß keine Panik
Entscheidend ist nicht, wie sich die Hunde jetzt verhalten, sondern was der Mensch in so einer Situation tut. Vor allem Ruhe zu bewahren: "In den meisten Fällen laufen solche Begegnungen völlig harmlos ab, vorausgesetzt die Besitzer behalten die Nerven." Völlig falsch wäre es, sich schreiend und wild gestikulierend zwischen die Hunde zu stürzen. Dann könnte ein bis dahin völlig harmloses gegenseitiges Abchecken tatsächlich zur handfesten Beißerei ausarten.

Tipp: Den eigenen Hund von der Leine lassen (oder Leine einfach fallen lassen) und sich ein paar Schritte entfernen. "So erreichen Sie zwei Dinge: Zum einen geben Sie Ihrem eigenen Hund die nötige Bewegungsfreiheit, um sich dem fremden Tier gegenüber angemessen zu verhalten, zum anderen entlasten Sie ihn von der Aufgabe, Sie zu beschützen". Mit einem Mal sich selbst überlassen, käme es bei ausreichend sozialisierten Hunden nur in seltenen Fällen zu Beschädigungskämpfen zwischen Kontrahenten. Das passiert eigentlich nur, wenn es um wichtige Ressourcen wie ein läufiges Weibchen oder Futter geht. Viel gefährlicher wird es, wenn beide Hunde angeleint sind.

Bleiben Sie nicht stehen
Wenn man den Ursachen schwerwiegender Beißvorfälle zwischen Vierbeinern auf den Grund geht, so haben die Halter oftmals die Situation bei Begegnungen mit angeleinten Hunden falsch eingeschätzt.

 "Es wird einfach zu lange zugeschaut. Wenn beide Hunde sich versteifen, die Nackenhaare aufstellen und der eine dem anderen die Schnauze auf den Rücken drückt, wird es höchste Zeit sich zu entfernen."

Führen Sie beide Tiere in entgegengesetzte Richtungen auseinander. Tun Sie es ruhig und bestimmt, ohne Hektik, aber auch ohne zu zögern. Zügig wegzugehen, ist auch die richtige Maßnahme, wenn Sie beim Gassi gehen von einem frei laufenden Hund verfolgt werden. Er wird noch ein paar Schritte hinterher kommen, früher oder später aber stehen bleiben oder sich entfernen. Natürlich kann man so ein Tier einschüchtern und vertreiben, mit Worten und drohender Körpersprache, jedoch sollte man sich seiner Sache dann hundertprozentig sicher sein. "Das muss so entschieden und eindeutig geschehen, dass der fremde Hund die Inter-vention wirklich ernst nimmt. Sonst kann das nach hinten losgehen. Wer damit keine Erfahrung hat, sollte das lieber lassen".

Sieben Regeln für entspannte Hundebegegnungen

1. Auf Nummer sicher gehen
Lassen Sie Ihren Hund auf Gassi Gehen oder auf der Hundewiese nur frei herumlaufen, wenn Sie ihn jederzeit sicher abrufen können. Sobald Sie ihn rufen, muss er zuverlässig gehorchen.

2. Den Hund anleinen
Wenn Ihr Hund zum Raufen neigt, leinen Sie ihn an, bevor es zu einer Begegnung mit fremden Artgenossen kommt. Zögern Sie nicht, den anderen Halter darum zu bitten, sein Tier ebenfalls anzuleinen. Führen Sie Ihren Hund mit ausreichendem Sicherheitsabstand vorbei.

3. Rechtzeitig abrufen
Ist Ihr Hund eher verträglich, reicht es aus, wenn Sie ihn vor der Begegnung zu sich rufen und bei Fuß gehen lassen. Stimmen Sie mit dem anderen Besitzer ab, ob die Hunde einander beschnuppern dürfen. Wenn ja, geben Sie Ihrem Hund das entsprechende Zeichen.

4. Mit Haltern reden
Vermeiden Sie Situationen, bei denen nur einer der beiden Hunde angeleint ist, denn das führt oft zu Aggression. Rufen Sie dem fremden Halter zu, dass er sein Tier anleinen möge, oder lassen Sie Ihren Hund von der Leine.

5. Leinensalat vermeiden
Lassen Sie angeleinte Hunde nicht miteinander spielen. An der Leine reagieren viele Hunde unsicher oder aggressiv. Außerdem ist ihre Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt und die Leinen verheddern sich. Von solchen Spielbedingungen hat keiner der Hunde etwas.

6. Sie sind der Boss
Der schlimmste Fehler: wenn der Halter zulässt, dass ihn sein Hund in Richtung eines fremden Tieres zerrt. Vermeiden Sie, dass er sich in kritischen Situationen mit solchem Verhalten durchsetzt. Sie müssen Herr der Lage sein!

7. Den Auslauf begrenzen
Teleskopleinen sind praktisch, doch man muss damit umgehen können. Klappt es mit der Arretierung nicht, rennt der Hund gut und gern fünf Meter weit weg, bis die Leine ihn zurückhält. Wenn ungewollte Begegnungen vermieden werden sollen, ist das entschieden zu weit.

Wie ist die Rechtslage?
Wer ist haftbar, wenn ein nicht angeleinter Hund einen angeleinten verletzt?
Der Halter des Aggressors haftet, da das Verhalten seines Hundes für den Schaden ursächlich ist. Den Halter des verletzten Hundes trifft keine Mithaftung, er hatte seinen Hund angeleint und konnte den Zwischenfall nicht vermeiden.

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